Lautlos durch die weise Winterlandschaft

Von den nordischen Völkern werden Hunde als Zugtiere schon seit geraumer Vorzeit eingesetzt. Man nimmt an, dass diese Art des Reisens aus dem winterlichen Sibirien stammt. Hunde, die vor einen Schlitten gespannt werden, müssen besondere körperliche und mentale Fähigkeiten mitbringen. Neben einer Top-Kondition ist das soziale Verhalten der Hunde ebenso maßgebend für die Eignung als Schlittenhund wie der unbedingte Laufwillen, das heißt, dass die Hunde auch unter den härtesten klimatischen Bedingungen Leistungsbereitschaft zeigen und den Kommandos des Mushers folgen müssen. Im Laufe der Entwicklung wurden mehrere spezielle Rassen gezüchtet, die sich für die Arbeit am Schlitten eignen. Im Wesentlichen sind das: Die Alaskan Malamuten, die Grönländer, die Kanadischen Eskimohunde, die Siberian Husky und die Samojeden. Alle diese Hunde müssen ausdauernd und kältebeständig sein. Die Unterbringung der Hunde erfolgt sommers wie winters ausschließlich im Freien. Die Tiere leben in kleinen Gruppen zusammen in der sich bestimmte Rangordnungen heraus gebildet haben. Wir haben in unserem Unternehmen jedoch keine Schlittenhunde stationiert. Dennoch können wir dir Hundeschlittentouren über Partnerunternehmen vermitteln. Du stehst als Musher selbst auf den Kufen oder du kannst es dir, in weiche Rentierfelle eingehüllt, im Schlitten gemütlich machen. So oder so genießt du die Stille der nordischen Landschaft, die nur vom Dribbeln der Vierbeiner vor und vom leisen Gleiten der Schlittenkufen unter dir unterbrochen wird. Die Touren können als Tagestour oder Mehrtagestour vermittelt werden. Auf jeden Fall kommst du in engen Kontakt mit den Tieren und erlebst eine Reiseart, die du vielleicht bisher nur aus Jack Londons Romanen kanntest.

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